Mischtechnische Lösungen von Lödige zum Jodieren von Salz

Die Mischung von jodierten und fluorierten Tafelsalzen, aber auch von Nitritpökelsalzen und anderen salzig-würzigen Grundstoffen für die Lebensmittelindustrie stellt komplexe Anforderungen an die eingesetzte Prozesstechnik. 

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Die Mischung von jodierten und fluorierten Tafelsalzen, aber auch von Nitritpökelsalzen und anderen salzig-würzigen Grundstoffen für die Lebensmittelindustrie stellt komplexe Anforderungen an die eingesetzte Prozesstechnik. Mit anwendungsspezifisch ausgeführten Pflugschar®-Mischern der Reihen KM und FKM von Lödige Process Technology lassen sich diese optimal erfüllen. Generell können entsprechende Mischprozesse kontinuierlich (im KM) oder im Batchbetrieb (im FKM) durchgeführt werden. Ein kontinuierlicher Prozess bietet dabei vor allem Vorteile für hohe Durchsätze von etwa 20 bis 50 t/h und mehr, wie sie zum Beispiel die Produktion von Jodsalz erfordert. Dabei wird Jod bzw. auch Fluor als flüssige Lösung zudosiert und mit dem Rohsalz vermischt. Für kleinere Durchsätze und für eine Zudosierung von pulverförmigen Zusatzstoffen ist hingegen das Mischen in einzelnen Chargen die bessere Wahl. Beide Verfahren gewährleisten eine hohe Mischgüte, wie sie in der Lebensmitteltechnik allgemein gefordert ist. So kann speziell in diesem Anwendungsbereich zum Beispiel der Pökelsalzbestandteil Natriumnitrit bei zu hohen Dosierungen Gesundheitsrisiken bergen. Durch die gleichbleibend exakte Zusammensetzung und eine sehr gute Homogenität des Mischguts lassen sich die erforderlichen Qualitätsstandards jederzeit sicherstellen. Nicht zuletzt wirkt Kochsalz (NaCl) durch seine kristalline Struktur, vor allem im Langzeitbetrieb, abrasiv auf alle produktberührten Oberflächen. Auch muss auf mögliche Korrosion geachtet werden, die durch eventuell auftretende Luftfeuchtigkeit oder bei der Reinigung auftreten kann. Deshalb sind Lödige-Mischer für solche Anwendungen generell in besonders hochwertigen, chloridbeständigen Edelstählen (AISI 316Ti oder 316L) ausgeführt, die zudem auch den aktuellen hygienischen Anforderungen der Lebensmittelindustrie entsprechen. Die mechanisch besonders beanspruchten Mischwerkzeuge werden dabei üblicherweise mit einem Verschleißschutz versehen.