Das System basiert auf der hohen Umfangsgeschwindigkeit des Mischwerkes von bis zu 40 m/s; die daraus resultierende Zentrifugalkraft zwingt das Produkt in eine konzentrische Ringschicht. Im Profil der Ringschicht herrscht eine starke Mischintensität bedingt durch eine große Differenzgeschwindigkeit zwischen den rotierenden, speziell geformten Mischwerkzeugen und der Mischerwand. Das Produkt wird pfropfenartig durch den Mischraum bewegt. Füllgrad, Drehzahl, Geometrie und Einstellung der Mischwerkzeuge sowie die Mischbehälterlänge und der Volumendurchsatz beeinflussen die Verweilzeit. Das System bietet die Möglichkeit, den Mischraum in Zonen unterschiedlicher Scherintensität zu unterteilen; eine optimale Anpassung an die variierenden Produkteigenschaften wird somit ermöglicht. Flüssige Bestandteile werden direkt in die Ringschicht eingeleitet - dies sichert eine homogene Verteilung innerhalb der Mischung. Die Benetzung der Mischerwand und der Mischwelle wird vermieden. Für Mischaufgaben mit intensivem Vormischen und schonendem Nachmischen wird der CoriMix® mit einem kontinuierlichen Pflugschar®-Mischer KM oder einem Mischer Typ TurbuMix® kombiniert.
Der CoriMix® CM ist die technologische Weiterentwicklung unseres langjährig erfolgreichen Modells CB.
Flüssigkeitszugabe
Die flüssigen Bestandteile werden nach der Zuführung der trockenen Komponenten in den Mischraum getrennt eingeleitet. Bei der Aussenzugabe erfolgt die Einleitung mittels Ein- oder Zweistoffdüsen tangential von oben in die Ringschicht. In besonderen Fällen kann die Zuführung auch drucklos über Zugaberohre erfolgen. Bei der Innenzugabe wird die Flüssigkeit mittels Drehdurchführung über die Hohlwelle an speziell perforierte Werkzeuge geführt und somit direkt in den Mischgutring geleitet. Bei beiden Zugabetechniken wird das unerwünschte Benetzen von Welle oder Trommelwandung vermieden und so dem Aufbau von Produktanhaftungen vorgebeugt.
Die Gestaltungsmerkmale
Der Mischbehälter ist mittig über die gesamte Länge geteilt. Dies bietet einen hohen Komfort bezüglich Reinigung, problemloser Wartung und einfacher Optimierung des Mischsystems. Bei der Verarbeitung abrasiver Produkte kommen, zur Sicherstellung langer Standzeiten, spezielle Verbundwerkstoffe, verschleißfeste Legierungen sowie Panzerungen, z.B. DraisCoat®, zum Einsatz. Neigen Produkte zur Bildung von Wandbelägen, so wird der Mischraum mit Antihaftlinern ausgekleidet. Eine größtmögliche Wärmeaustauschfläche wird durch einen Doppelmantel am Mischbehälter unddem heiz- bzw. kühlbaren Mischwerk (einschließlich der Mischwerkzeuge) erreicht. Der intensive Produktkontakt und Produktaustausch an der Behälterwand sorgt für einen sehr effizienten Wärmeübergang.
Konstanter Energieumsatz
Die eingeleitete Motorenergie kann für die Konstanthaltung der Mischgüte verwandt werden - speziell dann, wenn Schwankungen bei der Produktzuleitung auftreten. Die lastabhängige Regelung der Austragsklappe des CoriMix® nutzt die Messung der Wirkleistung des Antriebsmotors als Stellsignal.