Lödige Mischsysteme werden im Bereich der Aufbauagglomeration eingesetzt.
Dabei wird durch die Mischwerkzeuge eine mechanische Wirbelschicht erzeugt. Den in der Wirbelschicht befindlichen Primärpartikeln wird in vielen Fällen eine Flüssigkeit als Bindemittel zugegeben. Die Flüssigkeit wird unter Einsatz des Mischwerkes im Material homogen verteilt. In manchen Fällen wird der Mischvorgang durch den Einsatz von Messerköpfen unterstützt. Durch die intensive Vermischung kommt es zu zahlreichen Kontakten der Primärpartikel untereinander. Dadurch können die Bindekräfte wirksam werden und die Primärpartikel lagern sich zu Granulaten/Agglomeraten zusammen. Die Endgröße und die Korngrößenverteilung kann durch die Menge an Bindemittel, Verweilzeit, Drehzahl und weitere Maschinenparameter beeinflusst werden.

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Lödige bietet Systeme sowohl für Chargenbetrieb als auch für kontinuierliche Anwendungen an.
Zur Auslegung eines Granulations- bzw. Agglomerierprozesses wird von Lödige die Durchführung von Versuchen im Technikum empfohlen. Eine rein theoretische Berechnung ist nur in Modellfällen mit starker Einschränkung der freien Parameter möglich. Auch heute noch lässt sich der Prozess nur empirisch vollständig erfassen. Zur verlässlichen Auslegung einer Produktionsanlage mit Gewährleistungsabgaben sind Versuchs mit Erfassung aller zum Scale-Up notwendigen Daten nötig.